QUER DURCH JÜTLAND
BESCHREIBUNGEN FÜR DIE KARTEN 7 und 8

 
 
37. Skjern Å Nørrekanal
Der Kanal ist ein Teil einer umfassenden Wiesenbewässerungsanlage, die in den Jahren um 1870 im Tal des Baches Skjern Å von der Hedeselskab (Heidegenossenschaft) angelegt wurde. Die Kanalanlagen ermöglichten die Bewässerung von ca. 1.200 ha Wiesen, die eine gute Heuernte ergaben.


38. Clasonsborg
Nis Clason errichtete hier in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Fabrik zum Spinnen und Färben von Wolle. Kurz danach wurde die Fabrik zu einer richtigen Tuchfabrik erweitert. Danmarks Lærerforening (Lehrervereinigung) kaufte in den 60iger Jahren Clasonsborg und vermietet heute das Haus unter dem Namen Skarrildhus.

39. Der Pfad bei Clasonsborg Nord
vermittelt einen Eindruck von der Heide am Rande des Bachtals, dem unregulierten Teil des Baches Skjern Å und dem Wald bei Clasonsborg. In der Heide befinden sich Reste von Tierpferchen.


40. Das Skarrild-Karstoft Museum und das Lokalarchiv
beinhalten eine Gedenkstube über den Abschuss eines englischen Bombers im Jahre 1944. Die 7 gefallenen Besatzungsmitglieder wurden auf dem Friedhof beigesetzt.



41. Die Teeröfen in der Hesselvig Pantage
sind restauriert und berichten über die Produktion von Holzkohle in den westjütländischen Wäldern. Der Teer wurde zum Imprägnieren von Holz, Eisenbahnschwellen und Fischernetzen verwendet.



42. Die Skjern Å Brücke
Hier befindet sich ein Knotenpunkt der Wiesenbewässerungsanlage Skjern Å Nørrekanal. Der ca. 21 km lange Wiesenbewässerungskanal beginnt am Auslauf des Baches Rind Å in den Bach Skjern Å.

43. Hjøllund Mose
Das Moor hat einige der grössten Heidewaldstücke des Landes als Nachbarn. Edelhirsche und Rehe befinden sich im Moor, wo auch Kreuzottern vorkommen.

44. Der Pfad bei Bjerregårde
grenzt an einen privaten, ökologischen landwirtschaftlichen Betrieb, wo u.a. die landwirtschaftlich betriebenen Felder und ehemalige Braunkohlenlager zu sehen sind.


45. Haunstrup Braunkohlenlager
Die Wald- und Naturverwaltung, Inh. Palsgård Statsskovdistrikt, verwaltet 235 ha des Braunkohlenlagers. Ca. 50 ha des Haunstruplagers stehen unter Naturschutz. Die Braunkohle wurde von 1917 bis 1969 abgebaut.


46. Der Bach Fjederholt Å
Eine lange, nicht regulierte Strecke des Baches steht unter Naturschutz wegen der einzigartigen Süsswasserfauna, u.a. mit mehreren unterschiedlichen Arten der Steinfliege, Frühlingsfliege, €sche und Plötze. Zum Bach und Bachtal gehören ca. 150 ha Landschaft, die unter Naturschutz steht.


48. Søby Braunkohlenlager und Braunkohlenmuseum
Von den insgesamt 1.500 ha Sandhügeln und tiefen Braunkohlengräben zwischen Fasterholt und Søby hat die Wald- und Naturverwaltung ca. 350 ha erworben. Ab 1940 entstand aus primitiven hölzernen Baracken eine Ortschaft für 1.500-2.000 Menschen. Eine der Wohnungen wurde als Museum bewahrt.


54. Lund- und Grønmosen
Das unter Naturschutz stehende ca. 54 ha grosse Moorgebiet ist ein Mosaik aus trockener Grasheide und feuchten Bereichen, wo es eine Reihe seltener Insekten gibt. Das Sandtreiben hat eine interessante Abwechslung im Gelände geschaffen.

55. Der Fuchsiengarten
ist ein interessanter Garten mit 680 verschiedenen Fuchsien.


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